Die Bedeutung von Gesundheit für Kinder und Jugendliche

Gesundheit ist nicht in erster Linie die bloße Abwesenheit von Krankheit. Im Rahmen der Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich ein Verständnis durchgesetzt, wonach Gesundheit positiv definiert wird: Gesundheit als umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. Und der Jakarta Erklärung der WHO zufolge ist Gesundheit außerdem „ein grundlegendes Menschenrecht“.

In der Gesundheitsförderung wird Gesundheit als wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens gesehen und nicht vorrangig als Lebensziel. Sie ist der Zustand einer Balance zwischen gesundheitsfördernden und gesundheitsbelastenden Faktoren. Gesundheit entsteht, wenn Menschen ihre Ressourcen optimal entfalten und mobilisieren können, um so den inneren und äußeren Anforderungen zu begegnen. Sie ist ein dynamischer Prozess, der – abhängig von den wechselnden Belastungen und Möglichkeiten konkreter Lebenssituationen – immer wieder neu gestaltet und ausbalanciert werden muss. Prävention und Gesundheitsförderung sind wichtige Strategien, um Gesundheit zu erreichen, zu erweitern und zu erhalten.
Fonds Gesundes Österreich

Alle folgenden Beiträge/Themen sollten vor der praktischen Umsetzung (Eigen-/Fremdanwendung) im Vorfeld mit deinem Hausarzt, Facharzt, Physio-/& Ergotherapeuten, etc. abgeklärt werden!

Geistige und körperliche Mobilität, ist das größte Gut in jedem Alter!

12

Jahre im Business

ca. 7.500

ausgebildete PädagogInnen

ca. 150.000

persönlich betreute
SchülerInnen

ca. 13.000.000

SchülerInnen in allgemeinbildenden Schulen
(D-A-CH)

Erklärung:

Die Organuhr

Die Organuhr erklärt die Arbeits- und Ruhezeiten unserer Organe.

Nach den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) durchlaufen unsere Organe nämlich einen natürlichen Rhythmus und sind jeweils zwei Stunden am Tag besonders aktiv bzw. inaktiv
(daher auch die Anordnung in Form einer Uhr).

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Die Organuhr

3 bis 5 Uhr (Lunge): Tief einatmen!

Die Lunge führt jetzt ihren Reinigungsprozess durch. Unterstützen Sie sie dabei, indem Sie bei geöffnetem Fenster schlafen oder den Raum vor dem Schlafengehen ordentlich durchlüften.
Ein Tipp für alle Frühaufsteher:
Besonders wohltuend ist ein Spaziergang in den frühen Morgenstunden (3-7 Uhr), damit tanken Sie viel Energie für den Tag.
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Die Organuhr

5 bis 7 Uhr (Dickdarm): Loslassen und reinigen!

Der Körper schüttet das Hormon Kortisol aus, das uns langsam weckt. Jetzt ist eine gute Zeit, um den Darm zu entleeren.
Unterstützen Sie die Entgiftungsarbeit des Darms, indem Sie ein Glas lauwarmes Wasser trinken.
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Die Organuhr

7 bis 9 Uhr (Magen): Aufnahme!

Die beste Zeit für das Frühstück. Die Verdauung läuft auf Hochtouren. Chinesische Ärzte raten, sich beim morgendlichen Frühstück nicht durch zu viel Denken, Zweifeln und Grübeln zu belasten. Schenken Sie dem Essen Ihre volle Aufmerksamkeit.

Laut TCM-Lehre sollten wir morgens warm essen, am besten einen Hirsebrei mit Zimt und gedämpftem Obst, Porridge oder Grießbrei. Nach einer warmen Morgenmahlzeit fühlen Sie sich voller Energie.

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Die Organuhr

9 bis 11 Uhr (Milz): Zeit zum Denken!

Die Denktätigkeit erreicht zu dieser Zeit ein Leistungshoch. Der Körper ist jetzt sehr widerstandsfähig und die Wundheilung beschleunigt, weil die Milz weiße Blutkörperchen am Fließband produziert. Die Körpertemperatur erreicht ihr Maximum.

Die geistige Lernfähigkeit ist jetzt am höchsten – eine gute Tageszeit also für Prüfungen.

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Die Organuhr

11 bis 13 Uhr (Herz): Lebensfreude!

Aus Sicht der TCM ist mittags die „Herzenszeit“.

Jetzt heißt es auch: Für den Rest des Tages neue Energie tanken, sich mit anderen zum leichten Mittagessen treffen, zu kommunizieren und zu lachen. Das Herzensfeuer sorgt dafür, dass wir Freude am Leben haben.

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Die Organuhr

13 bis 15 Uhr (Dünndarm): Auf den Bauch hören!

Ihr Körper befindet sich im Mittagstief, Blut wird für die Verdauung benötigt, der Blutdruck sinkt. Wer kann, sollte jetzt eine kurze Siesta machen.

Jetzt ist die ideale Zeit zum Verarbeiten und Reflektieren der bisher gesammelten Tageseindrücke.

Unser „Bauchgehirn“ im Dünndarm hilft uns dabei, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

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Die Organuhr

15 bis 17 Uhr (Blase): Nutzen Sie Ihre Stärken!

Das Mittagstief ist überstanden, der Körper kommt wieder auf Hochtouren, eine gute Zeit z.B. für Sport. Die Harnblase, ein wichtiges Entgiftungsorgan, arbeitet besonders gut, auch das Langzeitgedächtnis hat seine Hochphase.

Blutdruck und Kreislauf erreichen noch einmal ein Maximum.

Trinken Sie viel klares Wasser und ungesüßten Tee, das spült Altlasten aus dem Körper.

Die Organuhr

17 bis 19 Uhr (Niere): Das Tempo drosseln!

Puls und Blutdruck sinken gegen Abend automatisch, obwohl der Organismus noch eine Weile auf Hochtouren läuft. Unterstützen Sie in der „Nierenzeit“ den Körper dabei, zur Ruhe zu kommen.

Gehen Sie sorgsam mit Ihren Kräften um. Kräutertees unterstützen die Niere beim Entgiften.

Jetzt ist die beste Zeit für ein leichtes Abendessen, denn der Magen hat in den kommenden zwei Stunden sein Energietief.

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Die Organuhr

19 bis 21 Uhr (Kreislauf): Bewusst genießen!

Nun stellt Ihr Körper auf den Ruhemodus um. Blutdruck und Puls werden heruntergefahren. In der TCM ist diese Phase dem Perikard zugeordnet, der bindegewebsartigen Hülle, die unser Herz umschließt.

Für die alten Chinesen war das Perikard der Beschützer der Herzenergie. Ist das Perikard stark, sind Körper und Seele stimmig und im Einklang.

Genießen Sie diese Zeit im Zusammensein mit der Familie oder Freunden.

Die Organuhr

21 bis 23 Uhr (Dreifacher Erwärmer): Gedanken fließen lassen!

Der Dreifache Erwärmer wird keinem Organ unmittelbar zugeordnet. Er koordiniert Energiekreisläufe untereinander und ist für das ungehinderte Fließen der Lebensenergie zuständig.

Jetzt sinken Blutdruck und Puls, Verdauungsorgane gehen in die Erholungsphase über. Lassen Sie Ihre Gedanken und Gefühle jetzt frei fließen.

Eine ideale Zeit zum Meditieren und Kraftsammeln, zum Entspannen und für die Liebe.

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Die Organuhr

23 bis 1 Uhr (Gallenblase): Zeit zum Schlafen!

Die Kortisol-Ausschüttung wird heruntergefahren, der Körper beginnt sich zu entspannen. Die Vitalfunktionen wie Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur werden gesenkt, der Stoffwechsel ist träge.

Die Haut regeneriert sich. Jetzt ist die ideale Schlafenszeit. Essen und Alkohol belasten den Körper nun besonders.

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Die Organuhr

1 bis 3 Uhr (Leber): Entgiften!

Die Leistungsfähigkeit ist auf dem Tiefpunkt. Kälte wird stärker wahrgenommen. Unsere Leber entgiftet auf Hochtouren!

Patienten mit Leberproblemen wachen in dieser Zeit häufig auf. Die Leber kann sich nur im Schlaf regenerieren.

Nikotin und Alkohol sind in dieser Phase besonders nachteilig. Der Körper braucht Ruhe, denn er ist nun besonders empfindlich.

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World of Pädagogica

GESUNDHEIT

Das Gesundheitswesen stellt sicher, dass kranke Menschen wieder gesund werden und gesunde auch gesund bleiben: Es umfasst also die Krankenversorgung, die Gesundheitsförderung und die Prävention. In Österreich wird ein Großteil der Mittel des Gesundheitswesens für die Krankenversorgung aufgewendet. Die Gesundheitsförderung und die Prävention – darunter versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vermeidung von Krankheit – nehmen jedoch an Bedeutung zu. Um eine hochwertige Gesundheitsversorgung in ganz Österreich auch langfristig zu gewährleisten, werden umfassende Planungsarbeiten vorgenommen…

www.gesundheit.gv.at

Fußreflexzonen

Die Erklärung.

Unsere Füße sind eine Landkarte des Körpers. Ist ein Organ oder Körperteil krank oder gefährdet, schmerzt der entsprechende Punkt auf der Fußsohle – manchmal erst auf Druck. Als grobe Einteilung gilt: Die Zehen spiegeln Kopf und Hals, der Mittelfuss den Brustraum, Knöchel und Fersen den Bauch und das Becken wieder.

Vorbeugend oder bei akuten Beschwerden können die entsprechenden Akupressurpunkte auf unseren Fusssohlen massiert werden. Am besten mit der Daumenkuppe die Mitte des Punktes drücken und dann mit kreisenden Bewegungen massieren. Es ist nicht verkehrt, die Füße von Zeit zu Zeit abzutasten und so schon mögliche Beschwerden im Ansatz zu erkennen und vorbeugend durch Massage zu lindern.

Fußreflexzonen

Die Erklärung.

Die Wirbelsäule verläuft übrigens entlang der Innenseite beider Füße. Ganz allgemein fördert eine Fussmassage das Wolbefinden, kann sich auf besseres Einschlafen, sowie die Tiefe des Schlafes auswirken und sollte immer gleichzeitig mit pflegenden Substanzen (Cremes etc.) ausgeführt werden.

Nur bei Fußverletzungen, entzündeten Venen und bei fiebrigen Erkrankungen sind Fußreflexmassagen nicht ratsam.